Outlook.com im Test (2024): Kostenloses und funktionsreiches Postfach

  1. Outlook.com: Vorteile für Microsoft-Kunden
  2. Benutzeroberfläche: Ansprechendes Postfach
  3. Zusätzliche Funktionen
  4. Spam-Schutz
  5. Sicherheit
  6. Support
  7. Störungen bei Outlook
  8. Fazit

Vor 2012 war der hauseigene E-Mail-Dienst von Microsoft noch als Windows Live Hotmail bekannt und Teil des Microsoft Networks (MSN). Um mit Konkurrenten wie Google mithalten zu können, wurde Outlook.com ins Leben gerufen. Damit trägt der kostenlose Dienst denselben Namen wie die seit 1997 bestehende E-Mail-Software Outlook. Ob der Plan von Microsoft wirklich aufgegangen ist und sich Outlook.com unter den zahlreichen Mailern behaupten kann, zeigt unser Test.

Outlook.com: Vorteile für Microsoft-Kunden

Grundsätzlich könnt ihr den Mailer kostenlos nutzen, dafür werden euch allerdings Werbebanner angezeigt. Für eure Nachricht steht euch ein Speicher von 15 Gigabyte zur Verfügung. Mit Microsofts Cloud-Dienst OneDrive bekommt ihr fünf Gigabyte hinzu. Besitzt ihr ein Abonnement des Office-Pakets Microsoft 365 Single oder Family könnt ihr die Premium-Version von Outlook.com verwenden.

In dieser Variante stehen 50 Gigabyte Postfach- und ein Terabyte OneDrive-Speicher zur Verfügung. Mit Microsoft 365 Family könnt ihr theoretisch bis zu 6 Terabyte Cloud-Speicher nutzen. Zudem habt ihr direkten Zugang zu den Web- und Premiumversionen von Microsofts Office-Anwendungen. Werbung wird in der Bezahlversion nicht eingeblendet. Daneben erhaltet ihr noch weitere Vorteile.

Direkt per Outlook lassen sich Anhänge von bis zu 25 Megabyte Größe versenden. Beliebig größere Daten lagert der Dienst beim Versand automatisch in die OneDrive-Cloud aus, sodass faktisch keine Größenbeschränkung beim Mail-Versand besteht. Zusammengeführt werden praktischerweise auch eure Outlook- und Skype-Kontakte, es entsteht ein nahtloser Übergang zwischen beiden Plattformen.

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Benutzeroberfläche: Ansprechendes Postfach

Optisch kann Outlook absolut überzeugen. Im Mittelpunkt steht stets die E-Mail-Übersicht. An der linken Seite findet ihr unter anderem Ordner, Papierkorb, Spam-Mails und Entwürfe. In der oberen Leiste findet ihr Anwendungen für einzelne Mails. So könnt ihr markierte Nachrichten direkt löschen oder in andere Ordner verschieben. Die Navigation zwischen Ordnern gelingt sehr übersichtlich und für euch steht eine leistungsstarke Suchfunktion bereit. Trotzdem kann die Fülle an Möglichkeiten bei der ersten Nutzung etwas überfordern.

Einige der Einstellungsmenüs fallen jedoch Microsoft-typisch leider recht unübersichtlich aus. Das liegt insbesondere daran, dass Microsoft für Profilkonfigurationen immer wieder auf alternative und unternehmenseigene Seiten verweist. Diese Unannehmlichkeit wirkt sich allerdings nicht auf Outlook selbst aus.

Das Einloggen funktioniert völlig unkompliziert über eine dedizierte Seite. Ihr müsst euch also nicht durch überladene Webseiten quälen. Die Anmeldung erfolgt mit eurer E-Mail-Adresse, Telefonnummer oder eurem Skype-Account.

Nutzen könnt ihr Outllok.com über euren Browser und als App für iOS und Android. Der Aufbau ist dabei identisch. Aus Platzgründen wird die Seitenleiste auf dem Smartphone eingefahren. Verwendet ihr die Premiumversion des Mailers, könnt ihr auf eurem Mac oder Windows-PC zusätzlich die Desktop-Anwendung von Outlook nutzen.

Via IMAP- und POP3-Protokoll ist Outlook schnell in jeder Mail-Software eingerichtet, oftmals stehen an den Dienst angepasste Profile zur Auswahl bereit. Bei Bedarf könnt ihr praktischerweise auch Mails anderer Dienste einbinden.

Zusätzliche Funktionen

Ein weiterer wichtiger Aspekt des Programms ist der integrierte Kalender. Termine aus Mails lassen sich auf Wunsch automatisch in diesen einfügen. Das Tool steht anderen Anwendungen dieser Art in nichts nach und bereichert den Umfang von Outlook. Zudem ist das Teilen des Kalenders mit bestimmten Kontakten möglich, was die Planung ungemein erleichtert.

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Neben Terminen lassen sich auch Aufgaben in den Kalender eintragen. Mit “Microsoft To Do” könnt ihr Listen und Abläufe anlegen und werdet auf Wunsch per Mail daran erinnert. Eure Kontakte könnt ihr außerdem umfangreich verwalten. So könnt ihr beispielsweise Informationen wie Telefonnummer, Wohnort oder Geburtstag hinzufügen. Auch externe Profile von Plattformen wie LinkedIn lassen sich anzeigen.

Sehr einfach wechselt ihr in Microsofts Online-Interface zwischen Mail- und Office-Anwendungen. Word, Excel und Co. lassen sich mit nur einem Klick komfortabel in ihren Web-Varianten aufrufen. Besitzt ihr ein Abo für Microsoft 365, könnt ihr auch die Desktop-Versionen direkt aus dem Mailer aufrufen. Ebenso gelingt das Teilen von Dokumenten per E-Mail aus den Programmen heraus gut.

Spam-Schutz

Gegen nervige Werbe-Mails und anderen Spam schützt euch Outlook mithilfe eines Spam-Ordners mit der Bezeichnung Junk-Mail. In diesen werden zuverlässig alle E-Mails einsortiert, die nicht in eurem Postfach landen sollen. Teils ist der Filter aber auch zu vorschnell, denn gelegentlich landen auch wichtige Mails im Spam-Ordner. Andersrum kann es aber auch vorkommen, dass Phishing-Mails sich an den Schutzmaßnahmen vorbeischleichen. Die Funktion ist also noch ausbaufähig.

Sicherheit

Im Umgang mit Mails bietet Microsoft solide Sicherheits-Features. Dazu gehören die verschlüsselte Anmeldung im Webmailer-Interface, die dortige verschlüsselte Datenübertragung und auch der mit TLS Forward Secrecy abgesicherte E-Mail-Abruf über den SMTP-Server. Der Versand von Mails ist ebenfalls per TLS mit Forward Secrecy abgesichert.

Bei der Lagerung auf den Microsoft-Servern sind Mails (branchentypisch) leider nicht verschlüsselt. Wie immer bei Anbietern von außerhalb der EU greifen keine allzu restriktivsten Datenschutzbestimmungen. Wer hier auf strengste Standards Wert legt, greift zu europäischen Produkten wie Telekom Mail.

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Ohne Probleme lässt sich euer Outlook-Konto per Zwei-Faktor-Authentifizierung schützen. Die Einrichtung dauert nur wenige Minuten.

Support

Microsoft bietet auf Outlook.com ein FAQ und ein Hilfe-Forum zur Lösung von Problemen an. Zudem könnt ihr Diagnosen erstellen lassen und Feedback an Microsoft senden. Eine Telefon-Hotline zum Support-Team steht unter 01806/672255 zur Verfügung. Pro Anruf werden 20 Cent aus dem deutschen Festnetz fällig, aus dem deutschen Mobilfunknetz zahlt ihr maximal 60 Cent pro Anruf.

Besitzt ihr Microsoft 365 und damit einen Premiumzugang zu Outlook, steht euch der Support rund um die Uhr sowie jeden Wochentag zur Verfügung. Die Wege, das Team zu erreichen, bleiben jedoch dieselben.

Störungen bei Outlook

Große Probleme in Form von Störungen kommen bei den Servern von Outlook selten vor. Die Server von Microsoft sind im direkten Vergleich schon etwas anfälliger. Dennoch sind Ausfälle selten und kommt es doch mal zu solchen, sind diese in der Regel schnell wieder behoben.